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Kaltblutschau in Uelsen am 25. Juli 2015

Beschreibung

Die Organisation hatte wieder der Kaltblutzuchtverein Emsland mit dem Vorsitzenden Jan Roolfs in den Händen. Insgesamt stellten sich acht Stuten, unterteilt in eine Schwarzwälder Stute, vier Rheinisch-deutsche Kaltblutstuten sowie drei Freibergerstuten der Bewertungskommission. Auch in diesem Jahr hatten Züchter und Richter mit den Launen der Natur zu kämpfen. Vereinzelte Regenschauer und Wind wechselten sich ab.

Bei den Schwarzwälder Füchsen fielen leider zwei Stuten aus, sodass nur eine Stute vorgestellt wurde. Die vierjährige Romy von Wildhüter aus der StPrSt Rika von Modest stellte sich aber so gut in Szene, dass sie mit der Staatsprämienanwartschaft ausgezeichnet wurde. Typvoll, mit kräftigem Fundament versehen und viel Antritt zeigte sie sich souverän.
Die Freiberger Züchter erschienen wieder mit drei Stuten zur Eintragung. Mit der Staatsprämienanwartschaft wurde die dreijährige Farina v. Nepal aus der Florentina v. Larson de la Corbaz, gezogen von Gert Reinink, Ringe, im Besitz von Hermann Haasken, Wippingen, ausgezeichnet. Diese Stute zeigte sich mit charmantem Ausdruck, gut angesetzter Halsung, harmonischer Oberlinie und elastischem Bewegungsablauf. Zwei weitere Stuten Fregatte (1b) V. Larson de la Corbaz, M. Fauvette v. Lasting, Bes.: Hermann Haasken, Wippingen, Hanna (1c) V. Nepal, M. Hanny v. Hendrix, Zü. u. Bes.: Eugen Wetter, Wettringen) wurden in das Stutbuch 1 aufgenommen.
Bei den Rheinisch-deutschen Kaltblütern stellte Jan Roolfs, Osterwald, die vierjährige Fuchsstute Lillifee v. Condor II aus der Loretta v. Emsländer vor, die auch schon bei der Schau in Dalum als Siegerin den Platz verlassen hatte. Auch in Uelsen zeigte sich die rassetypische und rahmige Stute mit schönem Gesicht, schwungvollem Trab und taktsicherem Schritt. Johann Legtenborg, Itterbeck, stellte zwei Stuten vor. Andra v. Anwalt von Tucheim aus der StPrSt Anna v. Ultimo kam auf den zweiten Platz, knapp dahinter Emma v. Jörg aus der Elli v. Hagrid-D. Auf dem vierten Platz wurde die ebenfalls dreijährige Frieda v. Flemming aus der Falina v. Franziskus rangiert.

Die Züchter des Schwarzwälder Kaltblutes zeigten zwei Stutfohlen, die beide einen Ia-Preis erhielten. An erster Stelle ging ein Fohlen von Westerland/Feldsee, gezogen von Fred u. Bela van der Burg, Onstwedde. Dieses charmante Fohlen zeigte sich mit harmonischem Körperbau und gutem Antritt. An zweiter Stelle rangierte ebenfalls ein Fohlen des Hengstes Westerland aus einer Mutter von Don Olewo. Heinz Kruse, Moormerland, stellte dieses hochbeinige mit raumgreifendem Schritt versehene Fohlen vor.
Die beiden Freiberger Hengstfohlen erhielten ebenfalls einen !a-Preis. Auf dem ersten Platz rangierten die Richter ein Fohlen von Natural/Lucky Boy, gezogen von Ludwig Kloth, Selm. Dieses Fohlen überzeugte mit seinem Rassetyp und Hengstausdruck und der schwungvollen Bewegung. Knapp dahinter kam ein Fohlen von Larson de la Corbaz/Hauban aus der Zucht von Heinrich Folle, Kamen. Auch dieses Fohlen zeigte sich mit elastischem Trab und einem harmonischen Körperbau.
Bei den sieben Stutfohlen wurden vier Fohlen mit einem Ia-Preis prämiert. Sieger wurde das Fohlen von Natural/Lucky Boy, Zü.: Annette Nagel-Drees, Coesfeld. Mit weiblichen Charme und einem raumgreifenden Trab überzeugte es die Richter. Auf dem zweiten Platz sah das Richtergremium das Fohlen von Ludwig Kloth, Selm, das von Holiday Petitcoeur/Nero abstammt. Hier war der herausragende Trab entscheidend für die gute Rangierung. Hermann Haasken, Wippingen, zeigte ein Fohlen von Erode/Larson de la Corbaz, das mit taktsicheren Bewegungen und harmonischem Körperbau auf Rang 3 gestellt wurde. Auf den 4. Platz kam ein Fohlen von Natural/Larson de la Corbaz, gezogen von Björn Haandrikman, Emlichheim, das sich typvoll und taktsicher präsentierte.

Die Züchter des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts präsentierten wie schon im vergangenen Jahr einen überaus starken Fohlenjahrgang. Bei den Hengstfohlen wurden vier Fohlen vorgestellt, davon drei Fohlen mit Ia prämiert. Von der Zuchtstätte Feldmann, Hille, vorgestellte Fohlen von Heidjer/Egmont überzeugte mit Rassetyp und Hengstausdruck sowie einem energischen Antritt und Raumgriff im Trab. Platz 2 ging an das weit entwickelte mit großen Linien versehene Fohlen von Huckleberry/Ultimo, gezogen von Johann Legtenborg, Itterbek. Auf dem 3. Platz kam das braune Fohlen von Jörg/Hannes II, Zü.: Johann Legtenborg, Itterbeck, das sich mit harmonisch geschwungenem Rücken und passendem Fundament vorstellte.
Fünf Stutfohlen, davon drei mit Ia prämiert, wurden vorgestellt. Ein im Mai geborenes Fohlen von Carol von Söhre/Allerbester, Zü.: Gerrit Meyergeerd, Laar, kam mit weiblichem Schmelz und gut bemuskelter Halsung auf den 1. Platz. Ein kräftiges Fohlen mit Ausdruck und ausgeprägter Schulter, gezogen von Franz Niemann, Löningen, von Carol von Söhre/Emsländer, kam auf Platz 2. Knapp dahinter rangierte das mit ausgeprägtem Fundament versehene Fohlen von Berend-Hindrik Lot, Getelo, von Carol von Söhre/Hannes II.
Familie Oltmanns, Moormerland, stellte drei Fohlen der Rasse Hannoversches Kaltblut vor. Mit Ia wurde ein Fohlen des Peet van het Vogelfart/Munkedal prämiert, das sich mit harmonischem Körperbau und einem raumgreifenden Schritt zeigte. Ebenfalls mit Ia prämiert wurde das Fohlen von Seeg/Napoleon, kräftig gebaut mit mittellangem Rücken und gut bemuskelter Kruppe.

Zum Abschluss versammelten sich Siegerstuten und Siegerfohlen noch einmal in der Reithalle und erhielten Ehrenpreise der Gemeinde, der Grafschaft Bentheim und des Stammbuches Kaltblutpferde Niedersachsen überreicht.

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