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Kaltblutkörung in Krumke

v. Olymp von Wallwitz/Henning/Orloff

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Beschreibung

Diese Veranstaltung zieht inzwischen immer mehr Zuschauer an. Auch aus Polen und Belgien waren Kaltblutzüchter nach Krumke gekommen, um sich ein Bild des aktuellen Zuchtgeschehens zu machen. Im Katalog waren 29 Hengste vermerkt, davon 24 Rheinisch-Deutsche Kaltblüter sowie zwei Freiberger, zwei Schwarzwälder Kaltblüter und ein Belgisches Kaltblut (Vlaamspaard). Die Reitanlage war sehr gut vorbereitet. Der Dank gebührt vor allem dem Team des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt und allen anderen Organisatoren, die sich um die Vorbereitung und Durchführung der Körung gekümmert haben.

Insgesamt stellten sich 26 Hengste mit breiter Blutführung der Körkommission. 13 Hengste wurden schließlich gekört. Von den 22 vorgestellten Rheinisch Deutschen Kaltblütern vergab die Kommission bei zehn Hengsten das Urteil „gekört“. Siegerhengst wurde ein Sohn des Archimedes aus der Altmärker Staatsprämienstute Alisea von Aramis/Eberhard I. Dieser mit viel Tiefe ausgestattete Hengst begeisterte vor allem mit seinem elastischen und schwungvollen Trab, dem raumgreifenden Schritt und seiner harmonischen Oberlinie. Hans-Jürgen Schulz, Wernstedt, ist Züchter und Besitzer dieses Hengstes. Somit konnte Jürgen Schulz wie bereits im vergangenen Jahr den Sieger der Körung stellen. Der erste Reservesieger von Luidor aus der Staatsprämienstute Nelke von Nathan/Vainqueeur du Seigneur stammt aus der Zucht von Hagen Schünemann, Möllendorf, der diesen Hengst auch vorstellte. Den Titel „zweiter Reservesieger“ erhielt ein Hengst von Ulan aus der Staatsprämienstute Alice von Enno II/Elias 1858, gezogen und ausgestellt von Gerhardt Kley, Gotha.

Vom Stammbuch für Kaltblutpferde Niedersachsen wurden zwei Hengste gekört, die beide von der Familie zum Berge, Bad Fallingbostel, vorgestellt wurden.
Der rheinisch-deutsche Fuchs v. Olymp von Wallwitz aus der Otti von Henning/Orloff, gezogen von Jens Pfauch, Finsterbergen, stellte sich noch sehr jugendlich, aber mit zum Pferd passenden Körperpartien versehen, dar. Locker im Trab und taktrein im Schritt konnte er die Kommission für sich gewinnen. Der belgische Kaltbluthengst (Vlaamspaard) von Riecks´Marcus aus der Jazzman´s Duchess von K&W Jazzmann/Ella´s Conqueror, wurde zum Siegerhengst der sonstigen Rassen erkoren. Dieser typvolle Hengst stach durch seine Größe aus der Schar der anderen vorgestellten Hengste heraus. Bei seiner Größe zeigte er sich dennoch gut entwickelt, harmonisch gebaut und überzeugte vor allem durch seine guten Grundgangarten, fleißig und raumgreifend im Schritt sowie mit ausbalancierter Tragkraft und Schub aus der Hinterhand im Trab.

Die Körung wurde umrahmt von Schaubildern mit Kaltblütern verschiedener Rassen, die die vielseitige Verwendung eindrucksvoll demonstrierten.

Fotos von Peter Tendler, weitere Fotos bei www.pferdepeter.de


Für das Stammbuch gekörte Hengste

v. Olymp von Wallwitz/Henning/Orloff
Z.: Jens Pfauch, Finsterbergen
B.: Familie zum Berge, Bad Fallingbostel

v. Rieck´s Marcus/K&W Jazzman/Ella´s Conqueror
Z.: Ferme Beck, BEL Bailleul
B.: Familie zum Berge, Bad Fallingbostel

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